Wie schon vergangenes Jahr gab es auch dieses Mal das mittlerweile bei uns legendäre „BOOSTCAMP“! Und trotz der etwas geringeren Teilnehmeranzahl, war es auch dieses Jahr eine super witzige, wenn auch eine etwas chaotische Aktion, bei der wir alle mit Sicherheit nicht ohne Bauschmerzen vor Lachen nach Hause gingen! Und das obwohl es „nur“ ein Tag war…

Als wir uns alle am Morgen des 14. Septembers pünktlich um 8 Uhr am Pfadfinderhaus trafen (zumindest fast alle), war den Teilnehmern der Pfadfinderstufe noch nicht bekannt, was wir überhaupt heute vorhatten. Aber bevor wir dies erfuhren, durften wir erstmal mithelfen eine Kothe im Garten aufzubauen, um diese zu imprägnieren. Das stellte sich als sehr viel komplexer raus, als wir es alle in Erinnerung hatten.

Boostcamp Gruppenfoto

Und obwohl das Sprühgerät uns leichte Schwierigkeiten gemacht hat, haben wir dennoch rausgefunden, dass Michel K. einen außerordentlich guten Maler bzw. Lackierer ergeben würde, wobei Moritz dann doch eher ein paar Schwierigkeiten mit seinem „Kind“, dem Sprühgerät hatte. Aber trotz des defekten Utensils, haben wir es dennoch nach etwas Zeit geschafft.
Ganz nebenbei wurde dann auch in den Raum geworfen, dass unser Weg heute nach Enschede in die Niederlande führt, was eine kleine Überraschung war.

Als wir uns dann ins Auto begeben haben, musste natürlich erst ein kleiner Halt beim Bäcker gemacht werden, um den Fahrtenproviant sicherzustellen! Und plötzlich, wo das Essen nicht mehr fehlte, waren auch die knapp zwei Stunden Fahrt im Nu vorbei. Wir waren mitten im Zentrum von Enschede auf der Suche nach einem Parkplatz, wobei wir zudem die wundervollen Einparkkünste von Eileen kennenlernen durften.

Kaum waren wir aus dem Parkhaus raus, haben wir auch schon die Innenstadt von Enschede unsicher gemacht, indem zunächst das nächstgelegene Klettergerüst eingenommen wurde und dann noch ein super cooles Trampolin getestet wurde. Dabei hat sich rausgestellt, dass wir eventuell alle etwas zu groß dafür sind, was uns allerdings nicht davon abhielt.
Nach wenigen Minuten zu Fuß hatten wir unser Ziel erreicht: Den Markt von Enschede. Dort trennten sich kurzzeitig unsere Wege, da Michel K. und Eileen sich auf die Suche nach Kaffee machten, hingegen Moritz, Nico und Shanty sich erstmal auf dem großen Markt umsehen wollten. Dabei machten wir eine tolle Entdeckung, die wir auch für unseren Wochenmarkt in Steinhagen äußerst ansehnlich fänden: Das "Coffe-Bike".

Nachdem alle, die einen Kaffee hatten, fertig waren, haben wir uns weiter auf den Weg gemacht, um auf dem Markt etwas rumzustöbern. Bei der Menge an Verkaufsständen daurte dies etwas. Das hat uns nichts ausgemacht, denn schließlich gab es an vielen Ständen Mal etwas zum probieren, was uns natürlich nicht entgangen ist. Und zwischendrin gab es schon ein paar Ideen, was wir später in unserem Gericht haben wollen. Unter anderem Nudeln, Eier und vor allem Käse! Aber nicht irgendein Käse, sondern der ganz spezielle Pestokäse!

Im Pfadfinder Haus kochen

Mit der Zeit kam der Hunger, woraufhin uns auffiel, dass wir unglücklicherweise unser gesamtes Essbesteck in Steinhagen vergessen hatten. Das hieß für uns, wir mussten unsere Pläne ändern und konnten doch nicht entspannt irgendwo in Enschede unser Essen kochen. Also mussten wir einen neuen Plan erschaffen: Wir kaufen uns alle Produkte, die wir brauchen hier auf dem Markt und fahren damit zurück nach Steinhagen, um dort dann unser selbsterfundenes Gericht zu kreieren. Somit war es für uns an der Zeit, unsere Zutaten zu besorgen, was sich auf dem Markt als gar nicht so einfach rausstellte, da es nirgendwo Nudeln gab. Dies trieb uns in einen holländischen Supermarkt, in dem wir erneut ewig suchten, bis wir nach geraumer Zeit unsere so sehnlichst erwünschten Nudeln gefunden haben.
Als es dann endlich soweit war und wir unsere Zutaten hatten, ging es zurück zum Auto und somit mussten wir uns auch von Enschede verabschieden.
Die Rückfahrt hat uns sogar einiges gelehrt bezüglich des niederländischen Kennzeichensystems, da dies für uns äußerst interessant war.

Kaum in Steinhagen angekommen ging das Kochen auch schon los, was unfassbar amüsant war, da wir alle etwas improvisierten.
Letztendlich ist etwas dabei rumgekommen, was vielleicht nicht sehr ansehnlich war, aber dafür sehr lecker, was uns alle etwas überraschte. Nach dem Essen hinterließen wir alles blitzeblank und schon war es an der Zeit sich zu verabschieden.

Damit beendeten wir das etwas andere aber dennoch wirklich witzige BOOSTCAMP 2019 und fuhren glücklich und mit vollem Magen nach Hause.