Das Abschlusslager 2018

Ach ja, das Abschlusslager. Ich bitte etwaige subjektive Meinungen und tendenziöse Ansichten zu entschuldigen, da ich als Hauptverantwortlicher sicher nicht Objektiv über das Lager berichten kann. Aber ich muss sagen: Es war super Geil!

Zumindest hat es selbst als Mensch mit Verantwortung wirklich Spaß gemacht. Freitag war noch sehr entspannt, da wir erst eine Verleihfeier hatten und danach wurde ein Bunter Abend/Singerunde gestartet. Aufgrund des guten Wetters konnten wir uns sogar im November noch draußen an ein Feuer setzten, ein paar Sing- und Schreispiele von den Bibern und Wölflingen spielen und bis zu später Stunde noch Liedchen trällern. Ich habe tatsächlich selten erlebt, dass eine Singerunde in unserem Stamm, der als völlig unmusikalisch verschrien ist, so gut funktioniert hat.

 

Am Samstag ging es dann los auf einen Postenlauf, bei dem die Gruppen sich die Zutaten für das Abendessen erspielen mussten. Bei einem Posten ging es um das Erschmecken von saisonalen und regionalen Lebensmitteln. Bei einem anderen wurde erst eine Strecke mit einem Fahrrad auf Zeit abgefahren nur damit die Gruppe dann versuchen durfte die aufgestellte Zeit zu schlagen, während sie ein Auto durch den Parcours schieben. Trotz ein paar zeitlicher Fehlkalkulationen waren alle Gruppen pünktlich am Biohof Bobbert, bei dem wir eine Führung bekommen sollten.

Die Führung war glaub ich vor allem für die Biber und Wölflinge schön, weil wir bis in Streichelnähe an die Schweine, Rinder und Gänse heran konnten. Und nachdem wir dann unsere eigenen Karotten gezogen hatten und sie beim Mittagessen vertilgen durften, war es völlig egal, dass der Himmel die ganze Zeit diesig mit Wolken behangen war.

Am späten Nachmittag kam dann, für mich, das absolute Highlight des Lagers. Es wurde mit allen zusammen das Abendessen gekocht. Donnerstag und Freitag war ich bereits unterwegs um auf dem Markt in Steinhagen und im Unverpackt Laden in Bielefeld die Verpflegung für das Lager zu besorgen. Denn nach dem Motto des Lagers: „Nachhaltigkeit“, habe ich versucht alles an Lebensmitteln regional, saisonal und mit möglichst wenig Plastikverpackung zu bekommen. Das hat auch wirklich gut funktioniert, genauso wie das Kochen am Abend.

Während das ganze Haus von chaotisch organisierten Kochgruppen gefüllt war, bin ich von Raum zu Raum gesprungen um da zu sein wo es gerade an etwas fehlte. Heraus kam aus diesem Herumgewusel ein wunderbares und komplett vegetarisches Buffet, auf dem wohl jeder etwas Leckeres finden konnte. Später gab es dann mit den vollgeschlagenen Bäuchen noch ein Nachtgeländespiel.

Also bin ich für mein erstes, als Hauptverantwortlicher geplantes, Lager sehr zufrieden mit diesem Abschluss der diesjährigen Fahrtensaison und hoffe allen anderen hat es auch Spaß gemacht. Dankeschön nochmal an das gesamte Planungsteam, das mir wirklich unfassbar geholfen hat :D

Gut Pfad

David