Bei der Müllsammelaktion, die nun zum fünfzehnten Mal in Folge stattfand, blieben alte Rituale erhalten. Wir trafen uns wie die Jahre zuvor am frühen Morgen um viertel nach Acht. Groß und Klein fanden sich ein um den Tagesablauf zu besprechen und die Ausrüstung wie Müllbeutel, Zangen und Warnwesten zusammen zu kramen. Als alle Leute bereit waren teilten wir uns in die Stufen auf und wanderten zu Fuß zu unseren Sammelgebieten. Wir Pfadfinder begaben uns zum Quellental um dort, und an der Straße zum Peter auf dem Berge, letztlich insgesamt 22 Säcke Müll einzusammeln.

 Es fielen uns dabei auch so einige "Müllunikate" in die Hände wie zum Beispiel eine ganze Stehlampe, ein Grill oder eine Kasse aus dem Supermarkt. Nach fast vier Stunden Sammeln, Quatschen und Gedamel begaben wir uns zum Spielplatz an der Rigaer Straße. Dort warteten wir auf die anderen Gruppen um gemeinsam zu unserem wohlverdienten Mittagessen zu gehen. Darauf freuten wir uns alle, wie jedes Jahr, schon sehr. Nach einem weiteren kurzen Fußmarsch kamen wir am Bauhof an, wo sich jeder eine große Portion Suppe holte und das leckere Essen genoss. Leider lief dieser Tag jedoch nicht ganz ohne ein Opfer ab. Ein kleiner Frosch den wir am Straßenrand fanden war schwer verletzt. So waren wir gezwungen ihn mit einem gebührenden Begräbnis von seinen Leiden zu befreien.

R.I.P. Frigo der Frosch

Dieser Beitrag von Justus Brungs wurde ihnen präsentiert von Davids Nähkästchen.