Wie schon vergangenes Jahr gab es auch dieses Mal das mittlerweile bei uns legendäre „BOOSTCAMP“! Und trotz der etwas geringeren Teilnehmeranzahl, war es auch dieses Jahr eine super witzige, wenn auch eine etwas chaotische Aktion, bei der wir alle mit Sicherheit nicht ohne Bauschmerzen vor Lachen nach Hause gingen! Und das obwohl es „nur“ ein Tag war…

Als wir uns alle am Morgen des 14. Septembers pünktlich um 8 Uhr am Pfadfinderhaus trafen (zumindest fast alle), war den Teilnehmern der Pfadfinderstufe noch nicht bekannt, was wir überhaupt heute vorhatten. Aber bevor wir dies erfuhren, durften wir erstmal mithelfen eine Kothe im Garten aufzubauen, um diese zu imprägnieren. Das stellte sich als sehr viel komplexer raus, als wir es alle in Erinnerung hatten.

Erschöpft steige ich aus dem Kanu. Im Fackellicht erkenne ich auch bei Michel ein paar Schweißtropfen auf der Stirn und seine Arme zeigen ein leichtes Zittern. Noch während der Adrenalinschub ausklingt und die Jubelrufe langsam verstummen, werfe ich einen Blick auf die Stoppuhr und beginne zu realisieren: „Wir haben versagt“!

 – 2 Wochen zuvor –

„Wo zum Teufel sollen wir ein Frettchen herbekommen?“ fragt Anna als wir gemeinsam die Gepäckliste durchgehen und die unterschiedlichsten Gepäckstücke (wie Schlittschuhe, Paddel, und Fahrradhelm) auf die Gruppenmitglieder verteilen. Uns war allen klar, dass die Roverrunde „feuerfrei“ als Veranstalter eine Verwirrungsstrategie verfolgte, doch es war uns ebenfalls bewusst, dass eben diese Runde, nur voller verrückter Ideen steckte und wenn sie wollte, auch ein Elefantenrennen durchführen würden. Nichts desto trotz entschieden wir uns nach einer kurzen Debatte, welches Kuscheltierfrettchen das süßeste sei, dagegen eines zu besorgen. Wir verteilten noch ein paar Aufgaben, sprachen einen gemeinsamen Schlachtruf ab und beendeten damit unsere Vorbereitungen.

Ein Erfahrungsbericht von ToiToi

Die letzten Tage sind rückblickend gesehen wie ein Traum. Anfangs war ich mir noch gar nicht so sicher, was mich alles erwarten wird und einen gefühlten Wimpernschlag später klingelt mein Wecker und ich muss wieder zur Uni los. Zusammengefasst: Das war der Hammer!
Mittwochabend treffen wir auf dem Lagerplatz “New Hameln Creek” ein und keine zwei Schritte später quatscht mich eine mir völlig fremde Pfadfinderin eines mir völlig fremden Bundes an und beredet mit mir die Parksituation. Pfadfinderfeeling: Check. Nach der Anmeldung auf dem Platz teilen sich 14 Rotmilane auf in ihre Unterlager. Auf dem Lagerplatz befinden sich um eine große Wiese herum sechs Unterlager für die angereisten Goldschürfer*innen und ein riesiger Saloon, der in den künftigen Tagen den gängigen Abendtreff darstellt. Das siebte Unterlager “Ghost City” ist den teilnehmenden Helfern vorbehalten. Davon haben wir fünf mitgebracht und nachdem wir unter Umständen ein bisschen was an Jurtenmaterial daheim liegen gelassen haben, bauen wir dennoch erstmal unsere Kothe auf.

Es ist schon ein wenig her, doch jetzt ist nach langer technischer Prüfung durch die örtlichen Eich- und Prüfämter klar, dass Steinhagen in Westfalen einen Weltrekordhalter hervorgebracht hat. Während der diesjährigen Müllsammelaktion fand die Gruppe der Mülltütensammler im hauseigenen Garten etwas, das große Konsequenzen haben sollte. Ursprünglich hat Sportartenerfinder Oliver "Olli" Hövelmann nur eine Möglichkeit gesucht, Wasser aus einem alten Autoreifen zu bekommen. Der jetzige Verbandsvorsitzende des Steinhagener Autoreifenweitwurf Verbandes (SAV) erinnert sich: "Ich weiß noch wie ich ohne technische Hilfsmittel die ersten Würfe über 1,5; später knapp 3 Parklücken machte." Aus einer Idee wurde eine Bewegung. Schnell darauf wurden die wegweisende Neuerungen geschaffen.

Wir, die Biberkolonie kleine Schneeeule, hatten wieder die Gespensterjägerinnen Sarah und Caro am 24.01.2019 zu Besuch. Im vergangenen Jahr waren die beiden schon einmal auf unserem Biberlager, um uns Biber ebenfalls zu Gespensterjäger*innen auszubilden. Auf dem letzten Biberlager bekam zuerst jeder Biber ein bisschen magische Farbe ins Gesicht gemalt. Dank dieser Farbe konnten wir das Gespenst sehen. Danach wurden Zeichen vereinbart. Nach der Vereinbarung und der magischen Farbe gingen wir mit den Beiden in den Indianerwald. In dem Wald war der Gespensterschatz versteckt. „Ohne diesen Schatz kann das Gespenster nicht überleben“, erklärten Sarah und Caro. Im Wald haben wir Spuren (Gespensterschleim) gesucht. Die Biber folgten sehr ängstlich den Spuren. Plötzlich entdeckten alle das Gespenst und waren noch ängstlicher. Vorher glaubten die Biber nicht wirklich, dass es Gespenster gibt. Doch nach der Entdeckung waren sich alle sicher: Gespenster gibt es doch. :) Der Ehrgeiz, den Schatz zu finden, war größer als die Angst. Jedes Kind nahm einen Erwachsenen an die Hand, da das Gespenst öfter noch entdeckt wurde. Dann ging die Spurensuche weiter. Nach etwa 10 Minuten weiterer Suche wurde der Schatz gefunden. Mit dem Schatz verließen wir schnell den Wald. Beim Verlassen entdeckten wir nochmal das Gespenst. Daraufhin liefen wir schneller aus dem Wald. Am Pfadfinderhaus angekommen öffneten wir den Schatz. Es war ein Süßigkeitenschatz. Dieser wurde direkt geplündert. :) Außerdem verliehen Sarah und Caro jedem Biber das Gespensterjägerabzeichen.