Das Sommerlager 2018

Langsam verschwimmt die weiße Steilküste Dovers zu einer blassen Linie am Horizont. Unsere Wölflinge haben an Bord der Fähre mit ihren Kugelschreibern ein Tätowierstudio eröffnet, der Rest unterhält sich, kämpft mit dem Seegang oder hängt einfach den Erlebnissen nach.

Acht Tage zuvor hatte uns England mit diesen Felsen willkommen geheißen, einige Stunden vor unserer Ankunft am Showground von Newbury, auf dem über 2000 Pfadfinder aus 23 Ländern ihre Zelte aufgeschlagen hatten.

Noch am selben Abend sammelten sich die einzelnen Subcamps um mehr oder weniger geordnet als lange Reihe zum Fahnenplatz zu gehen, wo mit dem Hissen der Fahnen das Lager eröffnet werden sollte. Es wurde eine Feuerschale entzündet, die mit der Asche des letzten WFIS-Lagers dessen Tradition fortsetzen sollte. Als es gelungen war, eine Fackel daran zu entzünden wurde damit ein Lagerfeuer entfacht, das mit einer internationalen Singerunde den Tag ausklingen ließ.

Der Roverlauf in Steinhagen

Hallöchen,

ich habe nach dem Roverlauf einen kleinen Zeitungsartikel über diesen geschrieben. Ich dachte mir ich stelle den hier auch mal rein.

P.S.: Die Gewinner sind übrigens wir. :D

Das Jubiläumslager 2018

Das Jubiläumslager ist jetzt schon einige Zeit her und ich muss sagen, ich habe mich etwas schwer damit getan, etwas darüber zu schreiben. Denn zum einen konnte ich einen Tag aufgrund meiner Arbeit nicht dort sein, habe also nicht alles vom Lager mitbekommen, zum anderen war es ein eher ungewöhnlich gemütliches Lager.

Was ich leider nicht mitbekommen habe war der Freitag, jedoch habe ich gehört, dass der Orientierungslauf mit Rätseleinlagen, den die Pfadfinder bestritten haben wohl super gewesen sein soll. Was ich mitbekommen habe, war vor allem ein gemächliches Lager bei dem ein wenig Einblick in die Vergangenheit gegeben wurde. Zu den Ursprüngen der Pfadfinderei um Baden-Powell ebenso wie zu denen unseres Stammes. So wurde das ganze Lager über, unser Stammeswappen aus verschiedenen Puzzlestücken zusammengesetzt, die für Dinge standen, die unseren Stamm ausmachen. Die Gemeinde hatte ebenso Einflüsse auf uns wie die Grundlagen der Pfadfinderei oder typisch deutsche Pfadfindereigenheiten, wie unsere schwarzen Zelte. Außerdem ist natürlich auch jedes Mitglied unseres Stammes ein eigenes Puzzlestück im großen Ganzen.

Die Biber- und Meutenralley war, wie jedes Jahr, ein Ereignis voller Spaß und Abenteuer. Unsere Meute Fledermaus, unsere Kolonie kleine Schneeeulen, wie auch viele Helfer/innen waren dieses Jahr dabei. Am späten Freitagnachmittag des 4. Mai machten sich alle in Autos und einem eigens für diese Aktion gemieteten Bully auf den Weg nach Bayern.

Das Ankommen und Zelte Aufbauen haben alle im Dunkeln vollbracht. Was sich vor allem beim Zeltaufbau als Herausforderung, aber noch lange nicht als Hindernis herausstellte. Nach einem ungewohnt stillen Abendbrot, da viele der anderen Biber und Wölfe schon schliefen, ging es auch schon in den Schlafsack, da es morgens früh und aufregend weitergehen sollte.

Die Osterkurse 2018

IMG 4104Es ist inzwischen schon einige Zeit vergangen, seit ich auf den Osterkursen war, jedoch sind die Nachwirkungen davon immer noch in meinem Alltag präsent. Selten habe ich so viel von einer Aktion bei den Pfadfindern mitgenommen. Selten hatte ich so viele Erkenntnisse, vor allem über mich selbst, in so kurzer Zeit. Insofern bin ich vielleicht ein wenig zu meinem eigenen Mittelpunkt vorgedrungen.

Aber zuerst sollte ich vielleicht erzählen, warum ich überhaupt auf den Kursen war und was es damit auf sich hat. Und zwar sind die Osterkurse der zentrale Termin in unserem Bund für die Grundausbildung zum Jugendleiter. Die Ebenen, auf denen sich die Ausbildung bewegt, von Sippenführer und Balu bis Trainer und Projektplaner, werden von verschiedenfarbigen Knotenschildern repräsentiert. Bisher war ich bei der Überlegung, wer denn vom Stamm auf die Kurse geschickt werden sollte, immer etwas außen vor gewesen. Früher hatte ich einfach keine der Qualitäten, die man als Gruppenführer braucht und später war ich dann irgendwie zu alt und meistens auch nicht sonderlich begeistert, wenn es darum ging Verantwortung zu übernehmen.

Doch nun war ich auf dem Weg zu den Kursen um das grüne Knotenschild, die dritte Knotenschildstufe, zu machen, ohne auch nur auf irgendeinem Kurs vorher gewesen zu sein. Eine Sache, die im Regelfall nicht unbedingt vorgesehen ist. Denn seit einiger Zeit war ich schließlich, zusammen mit Isis und Theresa, der Bundesbeauftragte für Rover. Ich hatte einfach das Gefühl, nicht hundertprozentig qualifiziert für dieses Amt zu sein ohne irgendeine Art von Ausbildung.